Nachruf
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Albert Moser * 15. März 1927
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Albert trat 1944 während dem Krieg in den Dienst der damalig Schweizerischen
Reederei AG. ein, wo er das Schulschiff besuchte und zuerst als Schiffsjunge,
und nach der Lehre als Matrose, auf verschiedenen Tankschiffen der Schweizerischen
Reederei AG fuhr. Im April 1952 übernahm er TMS Cisalpina 3 als Schiffsführer.
Ab 5. September 1955 übernahm er dann das Kommando auf TMS Erika.
Lange Zeit schrieb Albert auch in der Hauszeitschrift Leventina mit seinem speziellen
Albert Moser Humor. Mit dem er die Leser immer sehr erfreute.
Seine Frau Lies, die schon früh von Ihm gegangen ist, hat sich als Künstlerin,
auch in der Schifffahrt bewegt in dem sie viele schiffische Motive gemahlt hat.
Unter anderem auch die Cisalpina sein erstes Schiff als Schiffsführer.
Vorübergehend war Albert als Inspektor in der Abteilung der Tankschifffahrt
tätig. Die Büroluft behagte ihm auf die Dauer jedoch nicht. Albert
wechselte seinen Arbeitsplatz auf TMS Artemisia , wo er wieder in seinem Element
war. Dort blieb er bis zu seiner Frühpensionierung.
Albert hat viel dazu beigetragen mit seinen pädagogischen Fähigkeiten
den Nachwuchs auszubilden und zu fördern. Aus dieser Zeit sind auch viele
Freundschaften entstanden.
Darüber hinaus war er ein glänzender Nautiker. Das grosse ansehen
beruhte nicht nur auf seinen navigatorischen Kenntnissen, sondern auch auf der
Ausstrahlungskraft seiner Persönlichkeit.
Wir haben den Verstorbenen nicht nur bei seiner Arbeit erlebt, sondern auch
bei vielen schönen und fröhlichen Stunden, mit seinem Humor, seiner
Frohnatur uns seinem verschmitzten Lächeln, hat er uns alle, die ein Stück
des Lebens mit Ihm gehen durften, reich beschenkt.
Nach altem Schifferbrauch wünschen wir Dir jetzt eine gut letzte Fahrt.
Adieu, lieber Albert Moser.
Seit der Gründung 1976 war er Mitglied des Schifferverein`s und war ein
gern gesehener und geselliger Gast bei unseren Vereinsanlässen. Im Namen
der Vereinskameraden spreche ich den Angehörigen unser herzliches Beileid
aus. Albert hinterlässt bei seinen Angehörigen und Freunden eine Lücke,
die sich nicht mehr schließen lässt. Wir werden unseren verstorbenen
Kameraden in guter Erinnerung behalten.
In Gottes Namen, gute Fahrt
Bernhard Isenschmid